• Suche 
  •  

    Förderer der Familienmediation im Sinne der BAFM e.V.

    Der Verein wurde 2001 gegründet und ist als gemeinnützig anerkannt.

    Vorstand des Vereins „Förderer der Familienmediation i.S.d. BAFM e.V.“

    2014_Foto Will 2014_Laegler_Dagmar ingolf schulz_klein für Website letzel_walter_m
    Vorsitzender
    Hans-Dieter Will
    Stellvertreterin:
    Dagmar Lägler
    Stellvertreter:
    Ingolf Schulz
     Stellvertreter:
    Walter H. Letzel

     

     

     

     

     

     

     

    Allgemeine Aufgaben

    1. Die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Familienmediation:

    – Gesprächskreis, Begegnung, Unterrichtung

    – Unterstützung der BAFM- Mitglieder bei der Verfassung und Veröffentlichungen von Untersuchungen und Beiträgen zur Familienmediation.

    ( s. ZKJ- Beiträge und weitere Veröffentlichungen)

    – Vorstellung der Familienmediation und der BAFM-Verbandsarbeit an unterschiedlichen Einrichtungen, Fachhochschulen und Universitäten; der  Förderverein steht für die Vermittlung kompetenter Fachleute zur Verfügung;

    – Beobachtung der Presse zum Thema Familienmediation sowie Unterrichtung der Presse zu neuen Entwicklungen im Hinblick auf die Implementierung der Familienmediation

     

    2. Empirische Erhebungen zur Familienmediation

    – Siehe Sybille Kiesewetter / Sabine Zurmühl: „Zur Praxis der Familienmediation. Eine Mitgliederbefragung der BAFM.“ In: Zeitschrift für Konfliktmanagement ZKM 4/2008 – www.centrale-fuer-mediation.de

    – Sybille Kiesewetter / Sabine Zurmühl: BAFM-Mitgliederbefragung zur Mediationspraxis in 2010. Zeitschrift für Kindschaftsrecht und Jugendhilfe 2/2012, 80-81, BAFM-Mitgliederbefragung zur Mediationspraxis in 2010 ZKJ 2/2012

    – Siehe Reiner Bastine et.al.: „Evaluation der Familienmediation in der institutionellen  Beratung“. September 2006 – http://www.bafm-mediation.de/wp-content/uploads/image/images/pdfzusamfass-7seiten-maerz0.pdf

    -siehe  Jutta Lack-Strecker: in ZKJ

    Überlegungen zur „Freiwilligkeit“ in der obligatorischen Trennungs- und Scheidungsmediation 9/2010

    Überlegungen zur „Freiwilligkeit“ in der obligatorischen Trennungs- und Scheidungsmediation II 10/2010

    – siehe  Ansgar Marx: „Obligatorischen Mediation und das Prinzip der Freiwilligkeit – eine rechtsvergleichende Studie Deutschland-USA.“ u.a. in: ZKJ 9/10 und unter  http://www.irs-bs.de/pdf/ma_zkj-IX-10.pdf

    – Begleitforschung von Ausbildungsgängen (Auswertung der Fachtagungen)

     

    3. Durchführung von Lehrveranstaltungen zur Familienmediation, Familiendynamik und zum Familienrecht

    Erstes polnisches Training  für Mediations-Supervision  2009/ 2010

    „Hinter jeder Ecke lauern ein paar Richtungen“ 

    Dieser Satz von Stanislaw Jerzy Lec wird zum Arbeitstitel dieser Fort- und Weiterbildung, welche vom „Committee for Children`s Rights“, Warschau zertifiziert wird.

    In den Jahren 2007/2008 entwickelt Konrad Sobczyk als Sprecher einer polnischen MediatorInnengruppe in Warschau, zusammen mit Jutta Lack- Strecker, Sprecherin des Vereins „Förderer der Familienmediation i.S.d. BAFM e V“., langjährige Ausbilderin und Supervisorin (BAFM) ein erstes Inter-und SupervisorInnentraining für Familienmediation, welches der engagierten Qualifikation, der guten Praxiserfahrung und den Anliegen der polnischen KollegInnen entspricht.

    Am 27. Januar 2010 unterzeichnete für die BAFM deren Sprecher Christoph C .Paul und für den Verein der Förderer Jutta Lack- Strecker ein europäisches Partnership agreement“ zwischen dem

    Committee for Children’s Rights, Ul. Hoża 27A /5, 00-521 Warszawa, tel. 00 48 22 626 94 19, e-mail: kopd@kopd.pl, www.kopd.pl

    und der BAFM/ Dem Verein der Förderer.

    Ziel dieser Partnerschaft war die Ausarbeitung und Durchführung eines ersten SupervisorInnentrainings für polnische MediatorInnen.

    Auszug aus dem Vertrag:

    “Partner’s tasks and responsibilities:

    For the Partner Jutta Lack-Strecker is obligated to organize a professional training course for supervisors recruited from among experienced Polish family mediators. The training should include 15 mediators. The exact date, the different trainers and all the details will be arranged between the representative for Beneficiary Konrad Sobczyk and Jutta Lack-Strecker.”

    Das Basistraining wurde von Prof. Peter Kunkel (Trainer BAFM), Jutta Lack- Strecker sowie Dipl.-Psych. Sybille Kiesewetter in 5 dreitägigen Modulen in Warschau durchgeführt. Neben der Vermittlung und Erprobung von unterschiedlichen mediationsanalogen Supervisionsmodellen in Rollenspielen anhand von durch die  TeilnehmerInnen selbst eingebrachte Fälle, der Vertiefung von mediationsanalogen Interventionen und Techniken und dem Erkennen unterschiedlicher Konfliktdynamiken stand die Person der MediatorInnen und zukünftigen SupervisorInnen im Zentrum des Trainings. Mediation wird in unseren Aus- und Fortbildungen nicht als “ social engeneering” verstanden, vielmehr sind alle Beteiligten – eben auch die MediatorInnen und SupervisorInnen – mit eigenen Werthaltungen, Gefühlen und unterschiedlichen Wahrnehmungen beteiligt. Die geforderte Distanz zum Mediationsprozess und eine balancierte Wertschätzung gegenüber allen Konfliktparteien erfordert sorgfältige Beobachtung und selbstkritische Wahrnehmung. Der professionelle Umgang mit Zweifeln und Selbstzweifeln angesichts komplexer Herausforderungen in der Familienmediation ist ein wichtiger Teil jedes SupervisorInnentrainings.

    Deshalb stellen alle TeilnehmerInnen während einer Fall-Inter- oder Supervision nicht nur ihr professionelles Wissen und Können zur Verfügung, sondern auch ihre kognitiven und emotionalen Wahrnehmungen und Reaktionen. Das Training wird auf Wunsch aller TeilnehmerInnen  nach 2-3- Jahren Praxiserfahrung fortgeführt werden. (s. Lack- Strecker, perspective mediation 3 und 4-2011;  ZKJ : Zwischenbilanz 4.2011; siehe Sabine Zurmühl: Co-Mediation – ein Plädoyer ZKJ 6/2012  sowie Christoph C. Paul und Sabine Zurmühl: Co-Mediation 4 / 2001 )

     

     4. Durchführung von Gesprächskreisen und Fachveranstaltungen

    – Gesprächskreis, Begegnung, Unterrichtung

    – Kooperation bei der jährlichen BAFM- Fachtagungen  Link zu den Fachtagen

    – Beratung und Vermittlung zu Fortbildungen

    – Der Förderverein bietet BAFM-Mitgliedern Unterstützung zur Planung und Der Förderverein bietet BAFM-Mitgliedern Unterstützung zur Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen.

    Ebenso haben die der BAFM assoziierten Regionalgruppen die Möglichkeit, die Gemeinnützigkeit des Fördervereins für ihre eigenen Veranstaltungen zu nutzen. Interessierte Gruppen werden gebeten, sich mit dem Förderverein unter foerderverein@bafm-mediation.de in Verbindung zu setzen.

    – Durchführung von Lehrveranstaltungen.

    5. Aktuelle Projekte und Vorhaben

    Stiftung und Vergabe eines Medienpreises anlässlich des 20. Jahrestages des ersten von der Politik geförderten und mitgestalteten Internationalen Symposions zur Familien-Mediation in Berlin, Oktober1993

    Der Verein „Förderer der Familienmediation  i.S. d. BAFM e.V.“ begründet einen Preis für herausragende bzw. für besonders überzeugende Beiträge in den Medien, die zu einer Veränderung der Streitkultur in Deutschland beitragen und Mediation als eine angemessene und eingeführte Methode der Konfliktbearbeitung in der Öffentlichkeit bekannt machen. Der Preis wird in Form einer Medaille in der Regel alle zwei Jahre auf dem Mediationskongress der BAFM in festlichem Rahmen vergeben.

    Die Medaille soll vergeben werden für Beiträge in Zeitungen, Publikumszeitschriften, Magazinen o. ä. Printmedien, in Hörfunk, Film oder Fernsehen. Bei letzterem kommen nicht nur Dokumentationen in Betracht, sondern auch Gesprächsrunden oder Fernsehspiele, in denen Mediation beschrieben, vorgestellt oder auf andere Weise vermittelt wird.

    Über den Preis entscheidet der Vorstand, der auch den/die Laudator(in) bestimmt. Er kann sich von einer Jury beraten lassen.

    – Aufarbeitung der ersten Symposien zur (Familien-) Mediation im Mai und Oktober 1993 und Vorbereitung einer  Tagung zur Würdigung von 20 Jahren Mediation in Deutschland

    Institutionalisierung und Professionalisierung der bi-nationalen Mediation

    Anbahung, Aufbau und Etablierung des internationalen Mediationsprojektes bei grenzüberschreitenden Kindschaftskonflikten

    Probleme von Kindern im Trennungs- und Scheidungsprozess ihrer Eltern werden in internationalen Zusammenhängen häufig verschärft. 1999 einigten sich die Justizministerinnen Frankreichs und Deutschlands darauf, eine bilaterale parlamentarische Mediatorengruppe einzurichten: mit der Aufgabe der Mediation betraut wurden Frau Evelyne Gebhardt, MdEP, Herr Rolf Stöckel, MdB sowie Frau Dr. Angelica Schwall-Düren, MdB. Die damalige Justizministerin Frankreichs benannte die drei französische KollegInnen Abg. Cardo, Abg. De Villepin und MdEP Bérès.

    Ein Zwischenbericht der deutschen Parlamentarier wurde der Justizministerin am 8. März 2001 übergeben. Er enthält – analog den Berichten der französischen parlamentarischen MediatorInnen – eine Beschreibung der Arbeit der Mediatorengruppe sowie 11 Vorschläge zur Verbesserung der behördlichen und gerichtlichen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

    Die parlamentarische Mediatorin Dr. Angelica Schwall- Düren, ausgebildet und erfahren in Paar- und Familientherapie sowie Supervision, kannte die Arbeit der BAFM seit 1996. Sie wurde 2002 für ihre Arbeit in der deutsch-französischen Mediatoren-Gruppe zur Lösung von bi-nationalen Kindschaftskonflikten zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt. Sie nahm schon vor Beginn der parlamentarischen Mediationsarbeit 1996 Kontakt mit dem Vorstand der BAFM auf, um die Möglichkeiten einer späteren Professionalisierung der bi-nationalen Mediation zu erörtern. Der BAFM-Ansatz der bi-professionellen Familienmediation wurde in der Folge erweitert durch die von der parlamentarischen Mediatorengruppe erprobte Bi-Nationalität, idealerweise auch mit einem Mann und einer Frau besetzt, selbstverständlich jeweils bi-lingual. Der o.g. Austausch mit den Vorständen der BAFM und des „Vereins der Förderer der Familienmediation i.S.d. BAFM e.V.“ betraf die Schaffung eines internationalen Netzwerkes von erfahrenen und speziell trainierten FamilienmediatorInnen, Finanzierungmodelle für professionelle MediatorInnen, für zukünftige Trainings, für Supervision, Evaluationen und wissenschaftlichen Austausch zu dem ab 2002 auch das Ministerium für Justiz einlud (S. Genshagen 2001).

    2002 bot die BAFM auf einer Sitzung des Justizministeriums zu internationalen Kindschaftskonflikten an, aufgrund vielfältiger Erfahrungen in bi-nationalen Kindschaftsverfahren, besonders der bereits existierenden Mediationspraxis in Großbritannien, bei der Erstellung eines deutsch-französischen Netzwerkes für internationale Kindschaftskonflikte mitzuwirken (s. Christoph C. Paul, Kind-Prax 5/2003).  Im Februar 2003 vereinbarten die deutsche Justizministerin Brigitte Zypries und der französische Justizminister Dominique Perben, binationale Kindschaftskonflikte zukünftig professionellen Mediatoren anzuvertrauen und schufen ein befristetes Projekt für professionelle deutsch-französische Mediation. Die im Projekt tätigen Mediatoren wurden als bi-nationale Mediatoren fortgebildet. Inhalt der Fortbildungen waren sowohl rechtliche als auch kulturelle Aspekte. Während der drei gemeinsamen Seminare haben sich die deutschen und französischen Mediatoren auf die Übernahme dieser Mediationen vorbereitet, die begleitend durchgeführte Evaluation (Elsen, T., Kitzing, M. & Böttger, A. (2005): http://www.mikk-ev.de/wp-content/uploads/Arpos_Endbericht.pdf) diskutiert, Wünsche an die Justizministerien formuliert und ihre Arbeit fortlaufend reflektiert. Die ausführlichen Protokolle der drei Seminare sind abrufbar unter www.mfbe.eu/1.75 MFBE.html .

    Das Mediationsprojekt wurde durch den Arbeitsstab Kind im deutschen und der Mission d’aide à la médiation internationale pour les familles (MAMIF) im französischen Justizministerium organisiert und finanziert. In dem Zeitraum von Anfang 2003 bis März 2006 wurden in über 30 Fällen Mediationen durchgeführt.

    Um in Kindschaftsverfahren in internationalen Kontexten arbeiten zu können, bedarf es über eine fundierte Mediationsausbildung und über Praxiserfahrungen hinaus ganz spezieller Kenntnisse: insbesondere zum HKÜ-Verfahren, zu kulturellen Unterschieden und Voraussetzungen, zu Lebensumständen bi-nationaler und EmigrantInnenfamilien sowie zur Organisation grenzüberschreitender Umgangsverfahren. Am 13./14. Juni 2003 konnte die erste Fortbildungsveranstaltung in Berlin für Mediation bei internationalen Kindschaftskonflikten erfolgen.

    Seit 2007 wurde diese Arbeit in Kooperation mit dem Bundesverband Mediation fortgesetzt und im Jahr 2008 wurde dann der eigenständige Verein MiKK – Mediation bei internationalen Kindschaftskonflikten – www.mikk-ev.de gegründet, der bis heute von der BAFM und dem BM unterstützt wird und mit dem eine enge Kooperation besteht.

    Unterstützung des ersten gemeinsamen Mediationskongresses der deutschen Fachverbände

    BAFM (Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation),

    BM (Bundesverband Mediation),

    BMWA (Bundesverband Mediation in Wirtschafts- und Arbeitswelt)

    2012 in Ludwigsburg  (www.mediationskongresss2012.de)

    Geschäftsführer Siegfried Rapp ist Vorstandsmitglied des Vereins „Förderverein der Familienmediation i.S.d. BAFM e.V.“

    Fortsetzung der SupervisorInnen-Ausbildung in Warschau für 2013/ 2014

    Verantwortliche Träger:

    Mediatorzy.pl Sp Z o. o. ul. Irysa 17 – 05 092 Łomianki; Bundesland; Mazowiecki; Polska: Website: www.mediatorzy.pl President: Agata Gójska; Kontaktperson; Konrad Sobczyk; Vicepresident, 0048 609 44 77 61, k.sobczyk@mediatorzy.pl, NIP 118-15-70-195; REGON 016389505

    sowie der „Förderverein der Familienmediation i.S.d. BAFM e.V.“

    Siehe Jutta Lack-Strecker: „Nur wer auf Wunder hinarbeitet, darf auf Wunder hoffen – Supervisionsseminar in Polen“ in: ZKJ 3/11

    Beantragung und Durchführung eines Symposions zum 20.Jahrestag  des ersten von der Politik geförderten und mitgestalteten Internationalen Symposions zur Familien-Mediation im Jahre 1993 für den15./16./17. November 2013

    Kontakt: foerderverein@bafm-mediation.de

    Konto