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  • In Familienunternehmen überlappen sich drei in sich geschlossene Systeme,  in denen nach unterschiedlichen  Logiken, man könnte auch sagen „Spielregeln“, gedacht und gehandelt wird.

    • das Familiensystem,
    • das Unternehmenssystem,
    • das System von Eigentum und Vermögen.

    Konsequenterweise können in jedem der drei Systeme Konflikte entstehen, die sich sodann auch auf das jeweilige andere System auswirken. Das ist den Beteiligten oft nicht klar und führt häufig zu vermeidbaren Konflikten. Gerade als Familienmediatoren können wir hier in  der Begleitung und Unterstützung von Entwicklungs- und Veränderungsprozessen, insbesondere auch in der Nachfolge bei Familienunternehmen, wertvolle Beiträge leisten.

    Einen Fokus wollen wir  in dieser Fachgruppe  auch auf den oft vernachlässigten vorsorgenden Bereich der Mediation legen, also beispielsweise der Unterstützung bei Ausarbeitung und Koordination von Ehe-, Erb- und Gesellschaftsverträgen. Auch die sogenannte Unternehmerscheidung spielt hier eine ganz wesentliche Rolle.

    Wir können hierbei als Mediatoren eine konstruktive Kommunikation fördern und die Beteiligten unterstützen, dass vermögenswahrende Lösungen für alle Beteiligten gefunden werden.

    Die Fachgruppe soll die  Möglichkeit bieten zu Informationsaustausch, Fortbildung, Zusammenschluss von Co-Mediatoren-Teams, Supervision und Profilschärfung.

    Sofern es bereits regionale Fachgruppen zu diesem Thema geben sollte, würden wir uns über Information und Vernetzung freuen.

    Im Bereich des Erbens und Vererbens, sowie der Unternehmensnachfolge werden wir uns natürlich eng mit der Fachgruppe Elder Mediation vernetzen.

    Die  Leitung  der  Fachgruppe  haben  Frau  Brigitte  Hörster  (info@imka-institut.de)  und  Herr Walter H. Letzel  (wl@letzel-consult.de)  übernommen. Wir  freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme, Ideen und Anregungen.