BAFM
Nachrichtenteil der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation e.V.
Mediation zwischen Vision und Wirklichkeit
Einladung zum 5. Fachkongress der BAFM 2005
4. und 5. März 2005 in Heidelberg
Heidelberg mit seiner Herz und Seele ansprechenden Kulisse, dem Schloss und der romantischen Altstadt sowie der ältesten Universität Deutschlands, gegründet 1386,
scheint uns der rechte Ort zu sein für eine lebendige Auseinandersetzung mit neuen
Ideen zur Mediation.
Die Einladung richtet sich nicht nur an Familien-Mediatorinnen und -Mediatoren, sondern
ist offen für alle Kolleginnen und Kollegen, die beruflich mit Familienkonflikten zu tun haben, für Mediatoren aller Verbände, Angehörige juristischer und psychosozialer Berufe.
Anknüpfend an die gelungenen Kongresse der BAFM, die 1996 in München begonnen haben, wollen wir uns beim Heidelberger Kongress 2005 verstärkt der Zukunft der Familien-Mediation widmen und diskutieren, welche Impulse die Mediation der Gesellschaft geben kann. Wir wünschen uns für den Kongress viele motivierte Teilnehmer, Gemeinschaftsgefühl, Lernen und Innovation und wir wollen dabei auch die Kunst nicht zu kurz kommen lassen.
Programm
Freitag, 4. März 2005 ab 12.00 Uhr
Ankunft der Teilnehmer, Anmeldung im Foyer,
14.00 Uhr Begrüßungskaffee
Eröffnung des Kongresses und Begrüßung der Teilnehmer durch Lis Ripke und Professor Dr. Reiner Bastine
14.15 Uhr Hauptvortrag Prof, Dr. Angela Mickley, Berlin:
"Mediation als Friedensmission"
15.00 Uhr bis 17.45 Uhr
Familien-Mediation aus der Sicht von außen:
Impulsreferate von Vertretern verschiedener Disziplinen zum Kongressthema
• Corinna Werwigk-Hertneck
Justizministerin des Landes Baden-Württemberg, Politikerin
• Cathrin Kahlweit
Süddeutsche Zeitung, München, Journalistin
• Prof. Dr. Manfred Bornewasser Universität Greifswald, Psychologe
• Prof. Dr. Georges Fülgraff
Berliner Zentrum Public Health, Mediziner
• Prof. Dr, Christian Katzenmeier Universität Köln, Jurist
Kommentare und Diskussion von „Urgesteinen" der Familien-Mediation:
• Jutta Lack-Strecker, Berlin, Mediato-rinBAFM
• Dr. Gisela Mähler, München, Mediatorin BAFM
• Heiner Krabbe, Münster, Mediator BAFM
• Christoph Paul, Berlin, Mediator BAFM
sowie der Kongressteilnehmer. Moderation: Amd Küppers
18.30 Uhr Empfang im Großen Rathaussaal der Stadt Heidelberg
(beschränkt auf 150 Teilnehmer)
20.00 Uhr Galadiner und Fest im schönsten Fest-saal Heidelbergs im
Palais Prinz Carl
Dinner-Speach: Dr, Hans-Georg Mähler
Samstag, 5. März 2005, 9.00 Uhr
Begrüßung und Ausblick auf den Tag:
Arbeitsgruppen mit "Open-Space"-Elementen
"Open-Space" ist eine Methode, die Prinzipien verwendet, die auch für die Mediation gelten: Selbstverantwortung, Selbststeuerung, Rollenflexibilität, ener-gievolle Dynamik:
Die Teilnehmer bestimmen selbst Richtung und Verlauf des Konferenztages.
Moderation: Amd Küppers
Es gibt bereits Themenpaten zu folgenden Bereichen:
• Spielend leiten
• Ambivalenzen und Abbrüche in der Mediation
• Das ideale Mediationsbüro
• Malerische Impressionen zu Neutralität und Autonomie
• Visionen über Zusammenarbeit mit anderen Professionen
• Neue Anwendungsbereiche der Familien-Mediaton
• Gleichheit für alle?
• Mediation und Extremsituationen
• Großgruppen und Kunst
• Kreativitätstechniken für alle Phasen der Mediation
• Mediation bei gemischtnationalen Paaren
• Sieben Gründe für die Einführung der Mediation im Sozialamt
• Arbeit mit Patch-Work-Familien
Weitere Themen aus dem Teilnehmerkreis werden erwartet.
17.00 Uhr Flashiights aus den Arbeitsgruppen, Ergebnisse der Gesamtgruppe, Verabschiedung einer "Vision".
„18.00 Ende des Fachkongresses
„Mediation zwischen Vision und Wirklichkeit"
5. Fachkongress der BAFM 4. und 5. März 2005
Anmeldeschluss per Internet (s.u.) oder Fax: 06221/543599 bis spätestens
15. Dezember 2004
www.mediation-heidelberg.de/kongress
Kind-Prax 4/2004
