BAFM
Nachrichtenteil der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation e.V.

Neues anerkanntes Ausbildungsinstitut der BAFM
Das n.i.m.o.s.-Team: Marianne Opitz, Sepp Eiber, Friederike Woertge, Joachim Kuth, Uschi Träg
(von links)

Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation hat ihre Ausbildungsinstitute über die ganze Republik verteilt. Von ursprünglich 5 Instituten wuchs die Anzahl inzwischen auf nunmehr 14: in Nürnberg startet ein neues Institut, das von Marianne Opitz (Diplomsozialpädagogin), Sepp Eiber (Soziologe), Friederike Woertge (Rechtsanwältin), Joachim Kuth (Rechtsanwalt), alle 4 MediatorInnen (BAFM), sowie Uschi Träg als Soziologin und Psychotherapeutin gegründet wurde.

nürnberger institut für mediation, organisation und system n.i.m.o.s.

Das nürnberger institut für mediation, organisation und system – n.i.m.o.s.
bietet eine zweijährige, berufsbegleitende Mediations- Aus- und Weiterbildung zur FamilienmediatorIn an.

Familienmediation gilt als Prototyp jeglicher Formen von Mediation in verschiedenen gesellschaftlichen Feldern, in denen Kooperation nötig ist und Konflikte deshalb nicht ausbleiben. Das Konzept der n.i.m.o.s.-Weiterbildung ist durchgehend interdisziplinär aufgebaut. Das Ausbilderteam, die Inhalte und Schwerpunkte sowie die Zusammen-setzung der Seminargruppen vermitteln so die differenzierten Vorgehensweisen in der Mediationspraxis.
Die Ausbildung ist konsequent praxisorientiert. Sie umfasst neben dem Erwerb
mediativer Techniken und Kompetenzen u.a. die Vermittlung fundierter Kenntnisse aus
der Kommunikations- und aus der systemischen Theorie und Methode ebenso wie juristisches Fachwissen. Eine erfolgreich abgeschlossene Mediationsausbildung befähigt die Teilnehmer zur Ausübung von Mediation in verschiedensten organisatorischen und institutionellen Bereichen.

Das nürnberger institut für mediation, organisation und system – n.i.m.o.s. entwickelte sich aus dem seit 1999 tätigen Praxisinstitut für interprofessionelle Mediation und ist ein durch die Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation (BAFM) anerkanntes und zertifiziertes Ausbildungsinstitut.

Die AusbildungsleiterInnen von n.i.m.o.s. verfügen über eine mehr als zehnjährige Praxiserfahrung in Mediation und sind auch weiterhin als praktizierende MediatorInnen tätig. Dies ist uns auch im Hinblick auf unsere Ausbilderkompetenzen wichtig. Durch permanente Praxis lernen auch wir laufend Neues, entwickeln in verschiedenen Mediationsbereichen neue Konzepte und erleben und reflektieren, was Medianten,
Kunden, Klienten von einer gelungenen Mediation erwarten.

In diesem Zusammenhang bieten wir Mediation und Beratung in verschiedenen Konstellationen und für sehr unterschiedliche Fragestellungen. Besonders gute Erfahrungen haben wir in den vergangen Jahren mit Co-Mediation gemacht: die Kombinationsmöglichkeiten ergeben sich aus den unterschiedlichen Fachkompetenzen
und dem gender-Aspekt. Sowohl in familiären Kontexten, in Organisationen oder auch für Teamkonstellationen haben sich diese Kooperationsformen als sehr hilfreich und sinnvoll erwiesen. Die Bündelung dieser unterschiedlichen, sich ergänzenden praktischen, theoretischen und konzeptuellen Kompetenzen erfolgt in Form von Co-Mediation sowohl in der alltäglichen, praktischen Mediationsarbeit als auch in gemeinsam durchgeführten Mediationsseminaren bei überregionalen Forbildungsträgern, Kooperationspartnern, Fachhochschulen und einer juristischen Fakultät.

Die berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung „Mediation“ beginnt am 19. Oktober 2007 und endet mit dem Abschluss am 27.09.2009. Sie findet in 11 Ausbildungsblöcken zu 2 bzw. 3 Tagen, jeweils Freitag – Sonntag, bzw. Freitag – Samstag statt. Dazu kommen 5 Tag Supervision und Coaching und ein 2-tägiges Abschlussseminar.

Am Samstag, dem 23. Juni 2007 findet eintägiger Schnupperkurs statt. Dieser gibt einen ersten Überblick über Mediation als Verfahren zur Konfliktregelung und vermitteln einen persönlichen Eindruck für Interessenten an einer Gesamtausbildung. Die Aus-bilderInnen stellen sich vor, erläutern kurz ihr Konzept und demonstrieren die Methode anhand eines konkreten Mediationsfalles. Unterschiedlichen Anwendungsfelder werden aufgezeigt ebenso wie die Einsatzmöglichkeiten von Mediation.

Sepp Eiber und Friederike Woertge

www.nimos-mediation.de
nimos@nimos-mediation.de


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