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  • BAFM – Mitgliedschaft für Absolvent/innen anderer Ausbildungsgänge

    Der von der BAFM nach Abschluss der Ausbildung vergebene Titel „Mediator/in (BAFM)“ ist markenrechtlich geschützt und hat sich inzwischen zu einem Gütesiegel entwickelt.

    Interessent/innen an einer BAFM-Mitgliedschaft, die eine andere als die BAFM-Ausbildung besitzen, sollten – wie die BAFM-Absolventen – folgende Eingangsvoraussetzungen erfüllen:

    • abgeschlossenes Hochschul- oder Fachhochschulstudium oder eine vergleichbaren Qualifikation; sowie 2 Jahre praktischer Berufserfahrung im Umgang mit Menschen (entsprechend der BAFM-Satzung),
    • mindestens 120 Stunden Mediations – Ausbildung,
    • Dokumentation von 2 Praxisfällen aus dem Bereich der Familienmediation.

    Mit diesen Voraussetzungen können Sie die Aufnahme in das

    BAFM-Mentorenverfahren

    beantragen (Formblatt als PDF). Im Mentorenverfahren werden Sie durch ein von Ihnen gewähltes BAFM-Institut individuell betreut hinsichtlich Art und Umfang einer Nachqualifizierung.

    Ist eine Einigung mit dem entsprechenden BAFM-Institut erfolgt, können Sie als Assoziiertes Mitglied aufgenommen und in der Internetliste geführt werden.

    Innerhalb von 3 Jahren ab Antragstellung auf Assoziierte Mitgliedschaft sollen die Voraussetzungen für den Abschluss des Mentorenverfahrens und damit für die Ordentliche Mitgliedschaft erfüllt sein. Ist dies nicht der Fall, kann der Vorstand beschließen, dass die Assoziierte Mitgliedschaft erlischt.

    Von den Kandidatinnen und Kandidaten, müssten letztlich erbracht sein:

    • Insgesamt mindestens 200 bis max. 240 Stunden Mediations-Ausbildung. Davon mind. 120 Stunden aus einer vorangegangenen Mediationsausbildung und max. 120 Stunden im interdisziplinären Ausbildungszusammenhang des jeweiligen Mentorenverfahrens an einem BAFM-Institut.
    • 2 weitere nach BAFM-Anforderungen dokumentierte und supervidierte Fälle. Entsprechend der Ausbildungsordnung der BAFM muss einer der 4 Fälle mit einem Memorandum abschließen, welches rechtliche und wirtschaftliche Aspekte beinhaltet.

    Die Fälle werden – wie bei BAFM-Kandidaten auch – von einem zweiten BAFM-Institut gegengelesen.

    Für den Abschluss des Mentorenverfahrens bedarf es eines positiven Votums des betreuenden Institutes.

    Zu den Kosten:
    Für die Bearbeitung sowie die Erstbetreuung durch das von Ihnen gewählte BAFM-Institut ist – nach Rechnungsstellung durch die BAFM – eine Zahlung von 150 € an die BAFM zu entrichten (BAFM, Konto 115 00 188 32 bei der Berliner Sparkasse BLZ 100 500 00). Mit Eingang der Zahlung beginnt die Frist von 3 Monaten, innerhalb derer die Klärung mit dem betreffenden Institut erfolgt sein muss.

    Alle weitergehenden Kosten für die Zusatzqualifikation (Teilnahme an Seminaren und Supervision) stimmen die Institute mit den Kandidaten ab.

    Für das Lesen der abschließenden Dokumentationen durch das Ausbildungsinstitut sowie ein weiteres gegenlesendes Institut wird – wie auch bei BAFM-Kandidaten – eine Gebühr von 200 € erhoben.

    Formblatt als PDF

    Ausbildungsordnung als PDF