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  • Nürnberger Familienmediationstag

    Programm

    DOKUMENTATION:

    Forum 1 – Grenzen von Mediation und Therapie

    Sensibilisierung für die Berührungspunkte und Grenzen von Mediation und Therapie bei der Bewältigung von Trennungs- und Scheidungskonflikten.

    • Dr. Frank H. Schmidt, Mediator und Rechtswanwalt
    • Luitgard Hillitzer, Pädagogin und Heilpraktikerin
    • Carmen Leinberger, Therapeutin für Psychotherapie

    1. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, wie innerhalb eines Mediationsverfahrens die Schwierigkeiten, die sich aus Gefühlskonflikten zwischen den Beteiligten und innerhalb der einzelnen Personen ergeben, mit Hilfe des Mediators konstruktiv bewältigt werden können. Die Frage einer Zusammenarbeit mit externen Therapeuten wurde als sekundär betrachtet.

    2. Die Problematik wird als komplex angesehen, jeder Einzelfall ist anders. Maßgebende Faktoren sind die persönliche Befähigung des Mediators einerseits, der Auftrag der Parteien andererseits.

    3. Grundsätzlich ist es hilfreich, schwierige Gefühle, die den Konflikt stark beeinflussen, zu klären, um dauerhafte und umfassende Lösungen zu entwickeln.

    4. Parteien wollen häufig keine intensivere Gefühls- und Beziehungs-klärung, sondern sich auf die Sachebene beschränken. Wenn dies der eindeutige Auftrag ist, bindet dies den Mediator.

    5. Klärungen auf der Sachebene wirken oft als Entlastung auf der Gefühls- und Beziehungsebene.

    6. In manchen Mediationsverfahren ist es möglich, bei der Konfliktbe-arbeitung von der Sachebene auszugehen und bei zunehmendem Vertrauen in die Mediation und den Mediator zu einem späteren Zeitpunkt auch zu Klärungen auf der Gefühls- und Beziehungsfragen zu können.

    7. Mediatoren sollten ihre eigenen Grenzen kennen. Sie müssen den Willen der Parteien respektieren. Dies gilt auch bei Entscheidungen hinsichtlich der Kinder, wenn nicht offensichtlicher Mißbrauch oder Fehlentscheidungen vorliegen. Auch neurotische Strukturen von Parteien sind zu akzeptieren, sofern sie eine sachliche Lösung nicht unmöglich machen. Mediation ist keine Therapie.

    8. Wenn ein Mediator mit entsprechenden fachlichen Voraussetzungen Therapie in der Mediation quasi als Exkurs anbieten möchte, muß dies ausdrücklich angesprochen und vereinbart werden.

    9. Mediatoren mit sozialpsychologischer Berufsausrichtung müssen erkennen, wo ihre eigenen Grenzen hinsichtlich sachlich-materieller-rechtlicher Lösungen liegen.

    10. Generell erfolgt in der Mediation eine bewußte Steuerung des Mediationsprozesses durch den Mediator im Hinblick auf die Gefühlslagen der Konfliktbeteiligten.

    11. Externe Kooperation empfiehlt sich insbesondere, wenn eine oder beide Parteien offensichtlich schwierige persönliche Probleme in die Mediation mitbringen, die eine selbstverantwortliche Konfliktlösung erschweren oder unmöglich machen. Zu solchen Faktoren können Krankheit, Selbstmord-gefährdung, Sucht, Gewalt, Mißbrauch, offensichtliche Unfähigkeit zur eigenen Interessenwahrnehmung und extreme Gefühlslagen gehören.

    12. Bei externer Kooperation gibt es die Möglichkeit der beratenden Beiziehung oder der Co-Mediation. Ein externer Berater kann auch als Vertreter des Kindes quasi als Partei mit in die Mediation einbezogen werden.

    13. In geeigneten Fällen sollte der Mediator mediationsunabhängige therapeutische Hilfe zur tiefergehenden Berücksichtigung der Trennungs- und Scheidungsfolgen empfehlen.

    14. Die Frage, wie weit psychologische Probleme in der Mediation bearbeitet werden können und sollen, ist im Fluß. Es gibt auch hier keine reine Lehre, was Mediation darf und nicht darf. In geeigneten Fällen empfiehlt sich eine Verbindung sinnvoller Vorgehensweisen, etwa klassischer Mediation mit therapeutischen Elementen.

     

     

    Forum 2 – Familien-Mediation ohne Kinder? Die Einbeziehung von Kindern in die Mediation

    Ändert sich die Lebenssituation einer Familie, wie bei Trennung und Scheidung, sind alle Familienmitglieder davon berührt. Jeder Teil der Familie erlebt die Veränderung aus seiner Sicht. In seiner Hand liegt die Gestaltung der Veränderung. Auch die Kinder sollten an der Gestaltung der Zukunft ihrer Familie beteiligt sein, ohne jedoch Verantwortung für Entscheidungen übernehmen zu müssen. Es soll ein Konzept vorgestellt und diskutiert werden, das den Kindern im Prozeß einer Mediation Möglichkeiten einräumt, sich an den Veränderungen ihrer Familie zu beteiligen , die Verantwortung für die zu treffenden Entscheidungen jedoch in der Hand der Eltern verbleibt.

    • Heiner Krabbe

     

    Forum 3 – Workshop „Patchworkfamilien“ – Begleitung der Mitglieder während und nach Trennung und Scheidung

    In diesem Workshop geht es um die familiären Veränderungen vor, während und nach der Trennungsphase. Die einzelnen Familienmitglieder erleben das Auseinanderbrechen der gewohnten Strukturen, die Situation der Teilfamilie bzw. das Wieder-Alleinseins sowie das Aufkeimen neu-zusammengesetzter Familienstrukturen sehr unterschiedlich. Mit praktischen Übungen wollen wir die Teilnehmer dazu einladen, sich in die beteiligten Familienmitglieder hinein zu versetzen und die mit den Veränderungen verbundene familiäre Dynamik spürbar werden lassen. Aus dieser Erfahrung wollen wir gemeinsam Thesen für den Umgang mit der Situation und den Gefühlen der Beteiligten erarbeiten und daraus Regeln für die Arbeit mit Patchworkfamilien in der Mediation entwickeln.

    • Ingrid Pfeiffer
    • Uli Helm

    Start des Workshops war eine intensive Eingangs-Übung, die den Teilnehmern die Möglichkeit bot, persönliche Erfahrungen in „Spielfamilien“ mit Kindern unterschiedlicher Altersstufen zu sammeln. Dazu wurden nacheinander folgende Familienkonstellationen nachempfunden: „Heile“ Familie, Familie im Streit, Papa und Mama trennen sich, Ein Elternteil plus Kind und neu zusammengesetzte Familie.

    Bei der anschließenden Besprechung und Auswertung zeigte sich, dass diese Übung sehr schnell sehr nahe an die wichtigen Aspekte unseres Themas heranführte. Von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Workshops wurde dieser Einstieg als emotional sehr intensiv und zugleich sehr erkenntnisreich empfunden.

    Bedürfnisse der Erwachsenen:

    • Gefühle (Alleinsein, Ratlosigkeit, Hilflosigkeit, Ängste .. wollen ernst genommen werden,
    • Akzeptanz und Verständnis. – Die Folgen der Trennung sowie langfristige Konsequenzen (neue Partnerschaften) werden oft erst später in vollem Umfang spürbar,
    • Verständnis und Unterstützung von außen. (Jeder muss in der Regel zwei oder drei Beziehungen „neu“ gestalten, die zum Kind, die zum abwesenden Elternteil und evtl. noch die zum neuen Partner,
    • Akzeptanz der „alten Bindungen“ , Verständnis für evtl. Schuldgefühle,
    • Jeder Beteiligte ist ein „bedürftiges Individuum“ , auf dessen Bedürfnisse besonderes eingegangen werden muss (bei Patchworkfamilien fühlen sich alle zu kurz gekommen).

    Bedürfnisse der Kinder:

    • Die Eltern sollten ihren Kindern einen (für sie altersgemäß formulierten) Grund dafür nennen, warum die Eltern sich trennen, damit die Phantasie und damit die Ängste der Kinder nicht mehr als nötig angeregt werden,
    • Kinder sollten ein Signal / eine Aufforderung erhalten, dass ihnen versichert, dass sie keine Verantwortung übernehmen müssen. Insbesondere der verlassene Elternteil sollte deutlich machen „Ich kann selbst für mich sorgen“,
    • Die Frage „Was will das Kind?“ kann nicht aus dem Prozess heraus gehalten werden – diese Frage muss in der Mediation mit den Eltern, evtl. auch unter Einbeziehung der Kinder, besprochen werden,
    • Zukünftige (Familien-)Kontakte (nicht nur zum abwesenden Elternteil, sondern z.B. auch zu Großeltern etc.) müssen geregelt werden: Kontakt zu wem? Wie oft? Wie ist der Ablauf? Wer stellt den Kontakt her?
    • Bei familiären Veränderungen brauchen Kinder Informationen darüber, was dies für sie im Alltag bedeutet, z.B. Wer bringt mich zum Sport?
    • Die „Älteren“ (Eltern und Stiefeltern) haben die Pflicht bzw. sollten darin unterstützt werden, die neuen Aufgaben und Rollen (Nähe, Distanz, Macht etc.) aller Erwachsenen zu besprechen und diese dann den Kindern mit zu teilen.
    • Kinder wollen eigentlich keine „Neuen“. Sie können aber eine gute Beziehung zu neuen Partnern aufbauen und diese als Bereicherung erleben, wenn sie ein gewisses Wohlwollen bzw. die ausdrückliche Erlaubnis der Ex-Partner signalisiert bekommen. Die „Neuen“ müssen die Loyalität des Kindes zum leiblichen Elternteil achten.

    Im Interesse der Kinder ist es wichtig, das ganze System zu erkennen, d.h. die „Ursprungs-„Familie sowie die nachfolgenden Familienkonstellationen mit allen dazu gehörenden Personen – denn: Die Subsysteme sind und bleiben sehr wirksam!

    Für Mediatoren / Berater bedeutet das:

    • Beachtung systemischer Zusammenhänge: Loyalitäten zu achten und zu benennen (Kinder sind in der Regel dem leiblichen Elternteil gegenüber loyal)!
    • sich nicht auf Tabus einzulassen!
    • Auch auf unbewusste Strategien achten, z.B. Kompensations-Handeln. Beispiel: Er will für das „neue Kind“ besonders gut sorgen und damit eventuelle Versäumnisse in der „alten“ Familie unbewusst wieder gut machen.
    • Besonders auf die Bedürfnisse der Kinder achten!
    • Kreative Methoden (Zeichnen, Skulpturen, Arbeit mit Figuren etc.) unterstützen und erleichtern die Arbeit mit verschiedenen Familiensystemen.

     

    Forum 4 – Einführung in die Inszenierungsarbeit mit Konfliktsystemen in der Mediation

    • Jutta Lack-Strecker

     

     

    Forum 5 – Kommunikationskompetenz bei Paaren durch Einsatz mediativer Techniken in Beratung und Therapie

    • Katrin Normann-Kossak

    Im Rahmen der Ehe- und Paarberatung, in Familientherapie und Prävention hat sich in den letzten Jahren der Einsatz einer aus der Familienmediation abgeleiteten strukturierten Methodik bewährt, die sich insbesondere bei rigiden Kommunikationsmustern in Familien und chronischen Streitpaaren als hochwirksames Handwerkszeug erwiesen hat.
    Die Paare lernen an Hand eines aus dem Mediationsverfahrens abgeleiteten Kommunikationsmodells zunächst, sich selbst besser zu verstehen und auszudrücken. Das Erkennen eigener „Bedürfnisse und Interessen“ hinter den im Streit verhärteten „Positionen“ jedes beteiligten Partners hilft zunächst sich selbst, und darauf aufbauend in der Folge auch den anderen besser zu verstehen. Das Einüben dieses strukturierten Kommunikationsmodells nach dem „Win-Win-Prinzip“ und das gemeinsame Erarbeiten und Verhandeln von Fairness-Vorstellungen in der jeweiligen Partnerschaft vertieft die Möglichkeiten der Begegnung und der konstruktiven, selbstbestimmten Aushandlung selbst gegensätzlicher Interessen.
    Ein derart systematisches Vorgehen in der Paartherapie fördert zuerst das „Sich-selbst-Verstehen“ der Beteiligten (Autonomie), darauf aufbauend den gemeinsamen Austausch, das „Sich-gegenseitig-Verstehen“ (Kooperation) und mit dem wachsenden gemeinsamen Verständnis (bezogene Individuation) auch die Möglichkeiten weiteren Wachstums und gemeinsamer Entwicklung als Paar.

     

    Forum 6 – Gesetzliche Rahmenbedingungen einer Zusammenarbeit von Mediatoren mit anderen Berufsgruppen

    • Joachim Kuth

    Als Mediator wird man nicht geboren und es gibt sicher nicht viele Mediatoren, die von sich sagen können, sie hätten in ihrem Leben keinen anderen Beruf erlernt, als eben den des Mediators. Für alle diejenigen Mediatoren, die Mediation erst nach oder neben einer anderen Berufsausbildung erlernt haben und nun Mediation praktizieren, stellen sich zwei Fragen:
    1. Inwiefern sind die Anforderungen der Mediation mit meinem eigenen anderen Beruf vereinbar?
    2. In welcher Form kann ich als Mediator mit Berufsträgern anderer Berufsgruppen zusammenarbeiten?
    Wir wollen nicht verkennen, dass gerade ein Workshop zur Beantwortung der 1. Frage recht reizvoll gewesen wäre, haben uns jedoch dazu entschlossen, die 2. Frage zu bearbeiten, da deren Beantwortung in der Praxis erhebliche Schwierigkeiten bereitet: Der Wunsch nach interprofessioneller Zusammenarbeit, nach Comediation hat in den letzten Jahren zugenommen, trifft aber auf rechtliche Barrieren. Häufig sind Mediatoren Freiberufler, die mit anderen Freiberuflern zusammenarbeiten wollen, häufig haben Freiberufler eigene Berufsordnungen, die unterschiedlichen und voneinander abweichenden Standards folgen.
    Wir wollen im Forum 6 einen Schwerpunkt auf die rechtliche Problematik setzen und dabei auf das neue Rechtsdienstleistungsgesetz (noch nicht in Kraft) und auf den Konflikt der Berufsordnungen von Anwälten und Psychotherapeuten verweisen. Workshop heißt aber auch, dass wir für andere Ansätze offen sind und uns über Anregungen freuen.

     

    Pressebericht zur Tagung:

    Vermittler gewinnen an Bedeutung. Nürnberger Familienmediationstag zeigt Trend zu neuer Form der Konfliktlösung

    NÜRNBERG. Er sieht sie nicht an, während er spricht. Blickt starr an ihr vorbei und argumentiert, doch sie hört kaum zu. Die Atmosphäre ist vergiftet – von verletzten Gefühlen, von der Furcht, sich eine Blöße zu geben, von der Sorge, dem anderen zu viel abtreten zu müssen. Dass sich letztendlich doch noch ein halbwegs vernünftiges Gespräch entwickelt, bei dem eine Vereinbarung für den nächsten Termin getroffen wird, mit der beide leben können, ist dem geschickten Eingreifen von Heiner Krabbe zu verdanken. Der Diplom-Psychologe lotet mit viel Gespür aus, wo es bei dem zerstrittenen Paar noch Gemeinsamkeiten gibt und führt sie zielgerichtet zu dem Punkt, wo es um das Entscheidende geht: Wie gehen wir mit unseren Kindern um?
    Dass am Ende des verfahrenen Gesprächs ein erster Lösungsansatz steht, war anfangs nicht zu erwarten. Heiner Krabbe hat erfolgreich als Mediator agiert. Und das ist es, worum es in Wahrheit geht: zu zeigen, wie Mediatoren arbeiten. Denn inzwischen lachen alle Beteiligten, schlüpfen wieder aus ihren Rollen und sind das, was sie tatsächlich sind –
    Teilnehmer des Nürnberger Familienmediationstages 2005.

    Die Fachtagung im WISO-Fakultätsgebäude der Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation (BAFM) und der Nürnberger Gesellschaft für Mediation (NGM) hat Vertreter verschiedenster Berufsgruppen zusammen gebracht: Rechtsanwälte, Psychotherapeuten, Kommunikationstrainer, Sozialpädagogen, Unternehmensberater, Journalisten, Transaktionsanalytiker. In sechs Foren nähern sie sich an diesem Tag einem Thema an, das in Deutschland bislang noch zu wenig Beachtung genießt: Mediation.

    Anerkanntes Verfahren
    Wo Konflikte häufig mit faulen Kompromissen beendet werden, mit denen sich keiner der Beteiligten wirklich wohl fühlt, sucht der Mediator den Konsens zwischen den Parteien. Das ist nicht nur in der Wirtschaft in vielerlei Hinsicht von Vorteil, wenn es beispielsweise darum geht, Geschäftspartner nicht zu vergraulen; das ist aber umso bedeutender, wo es in den privatesten Lebensbereich hinein geht – in die Familie. Mediation ist ein inzwischen anerkanntes Verfahren, um Probleme außergerichtlich zu lösen. Profitieren sollen davon möglichst alle: die Betroffenen, ihr Umfeld und die Justiz, die dadurch entlastet wird.

    Schnittstellen mit der Therapie
    Beim Nürnberger Familienmediationstag suchten die Teilnehmer Berührungspunkte von Mediation und Therapie, beschäftigten sich mit dem Sonderfall „Patchwork-Familien“ und analysierten kommunikative Kompetenz. Psychologin Jutta Lack-Strecker inszenierte eine Möglichkeit zur Konfliktlösung, die Aufstellung, ebenso realistisch wie ihr Kollege Heiner Krabbe und in einem weiteren Forum kam die Zusammenarbeit von Mediatoren mit anderen Berufsgruppen zur Sprache. Denn dass sich längst nicht mehr nur traditionelle Berufsgruppen für dieses Feld interessieren, führt dann und wann zu Schwierigkeiten, beispielsweise in der Frage, ab wann jemand den Titel „Mediator“ tragen darf.

    Die Foren wurden mit Krabbe, Lack-Strecker, Dr. Frank H. Schmidt, Luitgard Hillitzer, Carmen Leinberger, Ingrid Pfeiffer, Uli Helm, Katrin Normann-Kossak, Joachim Kuth und Fritz Weißenfels von Experten geleitet, die den Teilnehmern viel von ihrem Erfahrungsschatz weitergaben. Konzipiert worden war die Veranstaltung von Rechtsanwältin und Mediatorin (BAFM) Friederike Woertge (federführend), Sozialpädagoge und Mediator (BAFM) Sepp Eiber, Rechtsanwältin und Mediatorin Renate H. Nordhardt, Rechtsanwalt und Mediator (BAFM) Joachim Kuth sowie Rechtsanwalt und Mediator Dr. Frank H. Schmidt.

    Das große Interesse am Nürnberger Familienmediationstag mag als Indiz dafür gewertet werden, dass hier ein Thema auf der Tagesordnung stand, dass dabei ist, mehr und mehr an Bedeutung zu gewinnen. Nicht zuletzt war der Tag ein Treffen von Gleichgesinnten, die in der WISO die Möglichkeit bekamen, sich engagiert untereinander auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Vertiefen ließ sich dies beim festlichen Abend im Hirsvogelsaal. Für die Organisatoren steht fest: Dieser Veranstaltung sollen weitere folgen.

    Violetta Fischer, Mittelbayerische Zeitung vom 22.11.05, Neumarkt